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Was kostet ein Schuldenvergleich?

Berechnen Sie, welcher Einmalbetrag einem außergerichtlichen Schuldenvergleich entsprechen würde — und was Sie bei Ratenzahlung über Jahre tatsächlich leisten.

Allgemeine Orientierungshilfe — keine Rechtsberatung, kein Erfolgsversprechen. Ob ein Vergleich möglich ist und zu welchen Konditionen, hängt vom jeweiligen Gläubiger und der Gesamtsituation ab. Ich bin Rechtswirt (FSH), kein Rechtsanwalt.

RechnerHintergrundHäufige Fragen

Vergleich berechnen.

Geben Sie Ihre Gesamtschulden ein. Der Rechner zeigt Ihnen, was ein Vergleich kosten würde — und was eine Ratenzahlung über mehrere Jahre insgesamt bedeutet.

Alle offenen Forderungen zusammen — Hauptforderungen, Zinsen und Kosten soweit bekannt.

Die Quote gibt an, welcher Anteil der Schulden als Einmalbetrag angeboten wird. 35 % ist ein verbreiteter Ausgangspunkt für außergerichtliche Vergleiche — sie kann je nach Gläubiger, Forderungsart und Ihrer konkreten Situation höher oder niedriger liegen.

Ob ein Gläubiger eine bestimmte Quote akzeptiert hängt von vielen Faktoren ab — Forderungsalter, Bonität, Art der Forderung, Höhe. Diese Berechnung ist keine Zusage und kein Erfahrungswert für Ihren konkreten Fall.

Wenn Sie den Vergleichsbetrag nicht sofort aufbringen können: Wie hoch wäre eine monatliche Rate?

€ / Monat

Diese Berechnung ist eine rein rechnerische Orientierungshilfe. Sie enthält keine Zinsen, Anwaltskosten, Vollstreckungskosten oder sonstige Nebenkosten. Ob ein Gläubiger einen Vergleich zu einer bestimmten Quote akzeptiert, ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig und kann hier nicht vorhergesagt werden. Keine Rechtsberatung. Ich bin Rechtswirt (FSH), kein Rechtsanwalt.

Außergerichtlicher Vergleich — was steckt dahinter?

Ein außergerichtlicher Schuldenvergleich ist eine Einigung zwischen Schuldner und Gläubiger, bei der ein Teil der Schuld gegen Einmalzahlung oder geregelte Ratenzahlung erlassen wird. Kein Gericht, kein Insolvenzverfahren — eine kaufmännische Lösung.

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Wann ist ein Vergleich überhaupt möglich?

Gläubiger vergleichen sich, wenn die Alternative schlechter aussieht. Ein Gläubiger der vor der Wahl steht zwischen einem Vergleichsbetrag jetzt oder einem langen Vollstreckungsverfahren mit ungewissem Ausgang — rechnet nach. Besonders wenn das Einkommen pfändungsgeschützt ist oder ein Insolvenzverfahren droht, kann ein Vergleich für beide Seiten die bessere Lösung sein.

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Was bestimmt die Quote?

Es gibt keine feste Regel. Relevant sind: Forderungsalter und Verjährungsnähe, Bonität und Einkommenssituation des Schuldners, Höhe der Forderung, Art des Gläubigers (Bank, Inkasso, Vermieter), ob eine Vollstreckung aussichtsreich wäre. Inkassounternehmen, die Forderungen günstig eingekauft haben, sind oft flexibler als Originalbanken.

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Was ist meine Rolle dabei?

Ich bereite die kaufmännische Grundlage auf: vollständige Gläubigerübersicht, Einkommenssituation, realistische Vergleichsquoten je Gläubiger, Verhandlungsstrategie. Die rechtliche Umsetzung eines Vergleiches — schriftliche Vereinbarung, Erlassklausel, Abschlussdokument — erfolgt über einen kooperierenden Rechtsanwalt.

Vergleichsstrategie besprechen.

Ich schaue mir Ihre Gläubigerstruktur an und entwickle eine realistische kaufmännische Strategie. Kostenfreie Ersteinschätzung.

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Häufige Fragen

Ist ein Vergleich immer möglich?
Nein. Ob ein Gläubiger vergleichsbereit ist hängt von vielen Faktoren ab — Art der Forderung, Alter, Vollstreckungsaussichten, interne Richtlinien des Gläubigers. Manche Gläubiger vergleichen grundsätzlich nicht. Eine realistische Einschätzung ist erst nach Analyse der konkreten Gläubigerstruktur möglich.
Was passiert wenn ein Gläubiger nicht vergleicht?
Dann gibt es andere kaufmännische Wege: Ratenzahlungsvereinbarungen, Stundungen, Prüfung ob die Vollstreckung rechtlich überhaupt erfolgversprechend ist. Ein Vergleich ist ein Werkzeug — nicht die einzige Option.
Muss ich den Vergleichsbetrag sofort haben?
Nicht zwingend. Manche Gläubiger akzeptieren auch einen Vergleich in mehreren Raten über einen kürzeren Zeitraum. Ein echter Einmalbetrag ist in der Regel überzeugender — wer ihn nicht aufbringen kann, braucht eine andere Strategie.
Hat ein Vergleich steuerliche Folgen?
Möglicherweise. Ein Schuldenerlass kann unter Umständen als steuerpflichtiger Ertrag gelten. Das ist eine steuerrechtliche Frage, für die ich einen Steuerberater empfehle. Ich bin Rechtswirt (FSH), kein Steuerberater.
Schadet ein Vergleichsangebot meiner Verhandlungsposition?
Ein schlecht vorbereitetes Angebot kann nachteilig sein — es signalisiert Handlungsbereitschaft ohne Gegenleistung zu sichern. Eine kaufmännisch fundierte Aufbereitung der eigenen Situation — Einkommenslage, Vollstreckungsaussichten, Vergleichsfähigkeit — ist die Grundlage für jede erfolgreiche Verhandlung.