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Was kostet eine Zwangsversteigerung?
ZV-Kosten-Rechner — Gerichtsgebühren, Gutachter, Verwalter

Geben Sie den Verkehrswert ein — der Rechner schätzt die typischen Verfahrenskosten einer Zwangsversteigerung als kaufmännische Orientierungsgröße.

Kaufmännischer Orientierungsrechner · Pauschale Schätzwerte · GKG · Keine Rechtsberatung · Keine Gewähr · Einzelfall kann erheblich abweichen.

ZV-Verfahrenskosten schätzen.

Tragen Sie den gerichtlich festgesetzten oder geschätzten Verkehrswert ein — der Rechner zeigt pauschale Orientierungswerte für die typischen Kostenpositionen.

Gerichtlich festgesetzter Verkehrswert (§ 74a ZVG) oder Ihr geschätzter Marktwert als Ausgangswert.

Bei vermieteten Immobilien oder längerem Verfahren oft notwendig. Erhöht die Gesamtkosten.

Hintergrund: Welche Kosten entstehen im ZV-Verfahren?

Ein Zwangsversteigerungsverfahren verursacht typischerweise vier Kostenblöcke — alle auf Basis des festgesetzten Verkehrswerts oder des Erlöses.

01

Gerichtsgebühren (GKG)

Das Gericht erhebt für die Durchführung des Verfahrens Gebühren nach dem Gerichtskostengesetz (GKG). Die Höhe richtet sich nach dem Verkehrswert der Immobilie. Diese Kosten entstehen dem betreibenden Gläubiger zunächst als Vorschuss — sie werden nach dem Erlös verrechnet.

02

Gutachterkosten

Das Gericht beauftragt in der Regel einen Sachverständigen zur Wertermittlung (Verkehrswertgutachten nach § 74a ZVG). Die Kosten hängen vom Aufwand und Objekt ab — typischerweise zwischen 1.500 und 4.000 €, bei größeren Objekten mehr.

03

Zwangsverwaltergebühren (bei Zwangsverwaltung)

Wird das Objekt parallel zwangsverwaltet (z. B. bei Mietobjekten), entstehen Verwaltergebühren. Diese richten sich nach den Einnahmen des Objekts und der Zwangsverwalterverordnung (ZwVerwV) — grob 5–10 % der Bruttomiete plus Auslagen.

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Was dieser Rechner zeigt — und was nicht

Der Rechner schätzt die drei häufigsten Kostenpositionen auf Basis pauschaler Erfahrungswerte. Nicht enthalten sind: Rechtsanwaltsgebühren des Gläubigers, eventuelle Nachtragsgebühren, Kosten für mehrere Versteigerungstermine, steuerliche Auswirkungen. Die tatsächlichen Kosten können je nach Verfahren, Standort und Dauer erheblich abweichen.

Kaufmännische Orientierung, keine anwaltliche Rechtsberatung.

ZV-Situation kaufmännisch einordnen.

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Häufige Fragen

Wer trägt die Verfahrenskosten?
Grundsätzlich werden die Verfahrenskosten aus dem Versteigerungserlös bezahlt — sie werden vorab aus dem Erlös entnommen (§ 109 ZVG). Der betreibende Gläubiger schießt sie zunächst vor. Ob und wie das in Ihrem konkreten Fall läuft, klärt ein Rechtsanwalt.
Kann das Verfahren noch gestoppt werden?
Ob und unter welchen Voraussetzungen ein ZV-Verfahren noch beeinflusst oder gestoppt werden kann, hängt vom Verfahrensstand ab und ist eine rechtliche Frage. Kaufmännisch kann ich die Handlungsoptionen einordnen — rechtlich prüft das ein Rechtsanwalt.
Was ist besser — freihändiger Verkauf oder Versteigerung?
Ein freihändiger Verkauf erzielt in der Regel höhere Erlöse als eine Zwangsversteigerung und verursacht weniger Verfahrenskosten. Der Netto-Vergleichsrechner zeigt die kaufmännischen Unterschiede.
Was ist der Unterschied zum Netto-Vergleichsrechner?
Der Netto-Vergleichsrechner vergleicht den Nettoerlös bei freihändigem Verkauf vs. Zwangsversteigerung. Dieser ZV-Kosten-Rechner zeigt nur die Kosten des Verfahrens selbst.