Optionen im Überblick.
Neutrale Vergleichsübersicht — welcher Weg passt zu Ihrer Situation?
Vergleichstabelle: Ihre Optionen
Je nach Situation kommen unterschiedliche Wege in Frage. Diese Übersicht hilft Ihnen, die Möglichkeiten einzuschätzen.
Vereinfachte Darstellung. Welcher Weg für Sie der richtige ist, hängt vom Einzelfall ab. Keine Rechtsberatung.
| Außergerichtliche Einigung | Verbraucherinsolvenz | Strategischer Verkauf | |
|---|---|---|---|
| Für wen? | Privatpersonen mit überschaubaren Schulden | Privatpersonen, wenn Einigung scheitert | Immobilienbesitzer vor Zwangsversteigerung |
| Dauer | 3–6 Monate | 3 Jahre (Wohlverhaltensphase) | 3–12 Monate |
| Kosten | Berater-Honorar + ggf. Anwaltskosten | Gerichtskosten + Treuhänder + Anwalt | Maklercourtage + Berater |
| Voraussetzung | Gläubiger müssen zustimmen | Gescheiterte außergerichtliche Einigung | Verwertbare Immobilie |
| Ergebnis | Schulden reduziert oder getilgt | Restschuldbefreiung nach 3 Jahren | Marktpreis statt Zwangsversteigerung |
| Vorteil | Schnell, diskret, kein Gericht | Garantierte Schuldenfreiheit | Höherer Erlös, weniger Wertverlust |
Welcher Weg passt zu mir?
Sie haben überschaubare Schulden (unter 100.000 €)?
→ Starten Sie mit dem außergerichtlichen Einigungsversuch. Dies ist der schnellste und günstigste Weg. Scheitert er, steht der Weg in die Insolvenz offen.
Eine Einigung ist gescheitert oder unrealistisch?
→ Die Verbraucherinsolvenz garantiert nach 3 Jahren Schuldenfreiheit. Voraussetzung: gescheiterte außergerichtliche Einigung (Scheiternsbescheinigung).
Ihnen droht eine Zwangsversteigerung?
→ Prüfen Sie den strategischen Verkauf. Der Erlös liegt in der Regel deutlich über dem Versteigerungserlös. Zeit ist hier der kritische Faktor.
Der erste Schritt ist immer gleich: Klarheit schaffen. Zahlen sortieren. Dann gemeinsam den besten Weg finden.— David Loebert · Rechtswirt (FSH)
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